IVV Freising Fraunhofer Gesellschaft

Mit dem Erweiterungsbau der Fraunhofer Gesellschaft am Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung (IVV) entstand am Ortsrand von Freising auf rund 1.300 m² das „Lebensmitteltechnikum“ mit Labor-, Lager- und Büroräumen.

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Die Anforderungen an die haustechnischen Anlagen und die Gebäudeautomation sind gerade in einem Gebäude mit physikalisch-biologischem Laborbetrieb anspruchsvoll.

Aufgabe war unter anderem die Planung einer Leckage-Warnanlage für brennbare Gase sowie eine Lüftungsanlage für belastete Laborluft. Das Hauptlüftungsgerät für die Grundlüftung arbeitet mit einem Kreuzstrom-Wärmetauscher und einer Leistung von 25.000m3/h. Die Grund- und Rückkühlung erfolgt energie- und kostensparend mittels Grundwasser. Über eine wassergekühlte Kältemaschine mit einer Leistung von 35 kW kann die Prozesskälte von -5 C° erreicht werden. Die Umluftgeräte zur Raumkühlung werden von einem 120 kW Kaltwassersatz mit Abwärmenutzung versorgt. Für Sonderanwendungen und Rohstofflager kommen einzeln regelbare, auf Temperatur und Feuchte einstellbare Kühlzellen zum Einsatz.

Im Bereich Abwasser wurden geeignete Systeme zur ordnungsgemäßen Ableitung von Schmutz-, Fett- und Laborabwasser integriert. Für die Neutralisation der Laborabwässer wurde der Vorlagebehälter als 3 m3 Sonderkonstruktion eingebaut.

Beheizt wird das Gebäude über das neu installierte Blockheizkraftwerk im benachbarten Bestandsbau des Institutes. Der Anschluss wurde, ebenso wie die übrigen Medienanschlüsse, bei laufendem Betrieb vorgenommen.

Architekt | Fritsch + Tschaidse Architekten GmbH, München