Grundschule Dorfen

Die Grundschule Dorfen wird durch die Abwärme der Kältemaschine des benachbarten Eisstadions beheizt. Eine Lösung, von der alle Parteien profitieren - und die Umwelt obendrein.

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Beim Neubau der Dorfener Grundschule 2005 installierten unsere Ingenieure eine ganz besonders kosteneffiziente Lösung für die Wärmeversorgung des Gebäudes: In direkter Nachbarschaft der Grundschule liegt ein Eisstadion, dessen Kältemaschinen generieren eine Abwärme von zwei Mal 300 kW, die bislang über Kühltürme abgeführt und quasi vernichtet wurde. Diese Abwärme wird nun für die Wärmeversorgung der Schule genutzt. Als kostengünstiger Wärmespeicher dient die Bodenplatte der Schule. Sie speichert die Energie, die während des Betriebs der Eismaschine anfällt. Rund 60 Prozent, also die Grundlast des Wärmebedarfs, kann die Schule über dieses System decken. Die übrigen 40 Prozent werden über ein schnell reagierendes Heizsystem mit Deckensegel erbracht.

Eine gelungene Symbiose: Der Eishockeyverein erwirtschaftet einen Deckungsbeitrag zu seinen Stromkosten und die Stadt bekommt warmes Wasser, ohne in eine herkömmliche Heizungsanlage zu investieren - zum günstigen Fernwärmepreis.

Architekt | 3 D Architekt, Dorfen