Sanierung des Klosters Weltenburg

Das Gästehaus des altehrwürdigen und weithin bekannten Klosters mit Gästezimmern, Seminarräumen, einer Großküche und dem dazugehörigen Biergarten wurde saniert und ausgebaut. Die große Herausforderung bestand darin, sowohl dem Denkmalschutz Rechnung zu tragen, also auch den Einbau von Heizung- und Sanitäranlagen in ein bestehendes technisches System während des Betriebes der restlichen Gebäude wie Kloster und Brauerei zu koordinieren und sicherzustellen.

  • Weltenburg1
  • Weltenburg2
  • Weltenburg3

Heizung: Wärmebedarf des Gebäudes 211 kW, wird zu 100% über die Dampfheizung der Brauerei gedeckt als eine indirekte Übergabestation. Von einem Heizungsverteilerbalken werden die einzelnen Heizkreise im Gästehaus bedient. Heizungsregelung über zentralen Heizungsschaltschrank, der alle Heizkreise witterungsgeführt regelt. Beheizung der Räume mittels Heizkörper mit Thermostatventilen, im Empfangsbereich mittels Fußbodenheizung.

Sanitär: Warmwasserbereitung zentral über die Brauerei als Wärmerückgewinnung aus der Dampfheizung. Warmwasserverteilungen erfolgt von der Brauerei aus in alle Teile des gesamten Gebäudekomplexes. Verschiedene Warmwasserkreise, alle ausgestattet mit Zirkulationsanlage und autom. Zirkulationsventilen.

Lüftung: U.a. Zu-/Abluftanlage im DG für Bereich Großküche. Nachheizung der Zuluft bei tiefen Außentemperaturen erfolgt mittels Warmwasserheizregister.

Architekt | Architekturbüro Magerl, Obertraubling