Generalsanierung Filialkirche in Eglharting

Die 1973 erichtete Kirche belastete die Gemeinde bereits seit der Fertigstellung aufgrund von Bauschäden, insbesondere durch das undichte Flachdach. In den 80ern wurde daher ein Zeltdach mit Titanzinkdeckung errichtet, welches die ursprüngliche Gestalt der Kirche aber maßgeblich verändert hat und später auch undicht war. Die Sanierung der Kirche umfasste die folgenden Maßnahmen: Erneuerung des Daches und der Attikaverkleidung, Abbruch des Vordaches und Ersatzbau, Erneuerung der Holzfassaden sowie der Fenster, Sanierung der Kalksandstein-Fassade (innen und außen), Neugestaltung der Außenanlagen, der inneren und äußeren Beleuchtung und eine Brandschutzertüchtigung.

Heizung: Gesamtheizlast ca. 180 kW. Der bestehende Nahwärmekreis ist jetzt hydraulisch entkoppelt (Wärmetauscher). Solaranlage mit ca. 50 m² Kollektorfläche. Kollektoren sind mit den Pufferspeichern in der Sakristei verbunden (Puffervolumen: 3.000 l). Fußbodenheizung wurde demontiert, neu aufgebaut. Die hinterlüftete doppelschalige Glasfassade ist mit separat regelbaren Randzonen angebunden, um einem Beschlagen der Scheiben entgegenzuwirken.

Sanitär: Schmutzwasserleitung komplett in Gussrohren. Entwässerung der Technikzentrale im Untergeschoss mittels Hebeanlage mit Alarmschaltung. Zierbrunnen auf dem Kirchenvorplatz mit neuer Wasserspieltechnik ausgestattet. Filter- und Pumpentechnik ist in einem neuen Unterflurschacht eingebaut.

Architekt | Hirner & Riehl Architekten München