Eishalle Freising

Seit Weihnachten 2014 ist die neue Eishalle Freising in Betrieb. Die bis dato offene Kunsteisbahn mit provisorischen Umkleidecontainern wich einer 3200 m² großen modernen Halle. Die Eisfläche und die Kälteanlage blieben bestehen. In der lediglich 10-monatigen Bauzeit wurde zusätzlich ein Umkleidegebäude mit Eingangs- und Kassenbereich errichtet.

Eine große Herausforderung bei Eishallen ist die Luftfeuchte: Diese muss sehr gering gehalten werden, um eine Nebelbildung, beschlagene Zuschauerbanden oder eine Reifbildung auf dem Eis zu verhindern. Dafür wurde eine Lüftungsanlage installiert, bei der die Luft durch einen sorptiv beschichteten Rotationswärmetauscher läuft, um sie zu entfeuchten und die Abwärme der Fortluft zu nutzen.

  • Eishalle 1
  • Eishalle 2
  • Eishalle 3
  • Eishalle 4

Heizung: Wärmeversorgung von Halle und Umkleidegebäude durch zwei Gasbrennwertkessel als Kaskade (zusammen 284 kW). Beheizung der Nebengebäude/ Umkleidegebäude über eine Fußbodenheizung (Fläche knapp 800 m²). Temperierung der Eissporthalle über die Hallenlüftungsanlage (Heizregister ca. 250 kW).

Sanitär: Zentrale Warmwasserversorgung der Duschbereiche und Umkleiden über eine Kaskade aus zwei Frischwasserstationen (ca. 200 kW Übertragungsleistung). Versorgung der Frischwasserstationen über einen Heizwasserpufferspeicher (950 l). Zur Trinkwasserhygiene verfügen die Duscheinrichtungen über eine automatische zentrale Steuerungseinheit.

Lüftung: 33.000 m³/h Luftleistung und Wärmerückgewinnung über sorptiven Rotationswärmetauscher. Außenluftmenge variiert über den CO2-Gehalt der Abluft.

Architekt | Techn. Büro Weihenstephan, Freising